aus der Gesellschaft

Das Konzept des BMG definiert Schritte bis zur Normalität in Abhängigkeit von der jeweils aktuellen Infektionssituation, was sehr sinnvoll ist. Das Konzept fokussiert jedoch ausschließlich auf die Akutmedizin. Der ganze Bereich der Nachsorge, insbesondere der Rehabilitation, bleibt weitgehend unberücksichtigt. Aus Sicht DGNR kann es daher in dieser Form weder für die Regelung der Patientenversorgung, noch aus infektionsepidemiologischer Sicht als ausreichend angesehen werden. Darauf weist sie mit Schreiben vom 01.05.2020 an das BMG hin.

In der Corona-Pandemie-Situation muss sichergestellt werden, dass alle Patienten die für sie notwendigen Behandlungen erhalten. Die DGN und DGNR zeigen gemeinsam auf, was momentan alles gemacht wird und worauf es ankommt, um dieses Ziel zu erreichen.

Corona-VirusBei dem zu erwartenden massiven Anstieg der Covid-19-Fälle wird der neurologische Frühreha- und Rehasektor durch die Weiterversorgung der Patienten eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Patientenversorgung sicherzustellen. Die DGNR hält es für absolut unverzichtbar, die neurologische (Früh)Rehabilitation der Phasen B, C und auch D in die Katastrophenplanung einzubeziehen und finanziell abzusichern.

Mit einer neuen Kommission „Internationale Kooperationen“ fördert die DGNR die Vernetzung mit Fachgesellschaften aus anderen Ländern und den grenzüberschreitenden Austausch von Wissenschaft und Lehre in der Neurorehabilitation.

Auf der 26. Jahrestagung der DGNR e.V. vom 5. bis 7. Dezember in Leipzig wurde neben vielen anderen Aspekten auch aus den Leitlinienentwicklungsgruppen der DGNR Aktuelles berichtet.

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